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Heilige Stätten, die von Papst Franziskus anläßlich seiner Pilgerreise in das Heilige Land besucht werden

Während seiner historischen Pilgerreise in das Heilige Land (25. bis 26. Mai 2014) wird Papst Franziskus viele der heiligsten und bedeutendsten Sehenwürdigkeiten in und rund um die Heilige Stadt Jerusalem besuchen: die Kirche vom Heiligen Grab, die Via Dolorosa, den Ölberg, den Zionsberg mit dem Abendmahlssaal (Coenaculum), das päpstliche Institut und Zentrum Notre Dame in Jerusalem, Yad Vashem, den Herzlberg, Heichal Schlomo und die Westmauer.

 

25. Mai 2014

Die Kirche vom Heiligen Grab (7:00 Uhr morgens)

Im Jahr 326 gab Kaiser Konstantin den Bau der ersten Kirche vom Heiligen Grab, die an Stelle eines römischen Tempels aus dem zweiten Jahrhundert errichtet wurde, in Auftrag. Laut einer lokalen Überlieferung und Tradition war dieser Tempel über dem Platz von Jesu Kreuzigung und Auferstehung erbaut worden.

In der Nähe befindet sich eine steinerne Platte, auf der – wie die Überlieferung berichtet – die Leiche Jesu für die Bestattung vorbereitet wurde. Der Ort der Kreuzigung, den man über eine steile Treppe erreicht, ist durch einen griechisch-orthodoxen und einen katholischen Altar gekennzeichnet. Dort stehen Christen aus aller Welt geduldig Schlange und warten, bis sie an der Reihe sind, den als heilig geltenden Felsen zu berühren.

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Die Via Dolorosa (7:00 Uhr morgens)

In die Kirche vom Heiligen Grab sind gemäß der Überlieferung der katholischen und orthodoxen Kirchen die traditionellen Stätten der Kreuzigung und Auferstehung Christi eingebunden. Die Via Dolorosa ist ein Weg der Andacht und erinnert an Ereignisse, die sich abspielten, als Jesus das Kreuz vom Platz seiner Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zum Ort seiner Hinrichtung in Golgotha (Kalvarienberg) hinauf tragen musste. 

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26. Mai 2014

Westmauer (Klagemauer) (9:10  Uhr)

Als ein Rest der Umfassungsmauer rund um das Plateau des Tempelberges war die Westmauer [hebräisch: HaKotel HaMa´arawi] seit der Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Römer im Jahr 70 ein Ort des jüdischen Gebetes und der Andacht. Seit hunderten von Jahren ist es Tradition, Gebete oder Bitten auf kleine Zettelchen zu schreiben und zwischen die vielen Ritzen und Sprünge in der Mauer zu stecken.

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Herzlberg (9:45 Uhr)

Der nach dem Visionär des jüdischen Staates Theodor (Binjamin Se´ew) Herzl benannte Berg, beherbergt den nationalen Friedhof des Staates Israel. Auch Theodor Herzls sterbliche Überreste wurden im Jahr 1949 dorthin überführt. Das Grabmal von Theodor Herzl liegt auf dem Gipfel der Hügelkette, die auf der einen Seite die Judäaberge und auf der anderen Seite das alte und neue Jerusalem überblickt.

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Yad Vashem (10:00 Uhr)

Yad Vashem liegt auf dem Har HaSikaron (Berg der Erinnerung) in Jerusalem und widmet sich dem Gedenken an den Holocaust, seiner Dokumentation und Erforschung und der pädagogischen Vermittlung des Holocaust, der sechs Millionen Juden, die von den Nazis und ihren Kollaborateuren ermordet wurden, der zerstörten jüdischen Gemeinden, der Ghetto- und Widerstandskämpfer und der Gerechten unter den Völkern, die ihr Leben riskierten, um Juden während des Holocaust zu retten.

Internetseite von Yad Vashem

 

Heichal Schlomo (10:45 Uhr)

Heichal Shlomo, eines der bedeutendsten Gebäude im Herzen der Stadt Jerusalem, wurde 1958 erbaut und dient als spirituelles und religiöses Zentrum des jüdischen Volkes und als Sitz der israelischen Oberrabbinate.

Internetseite von Heichal Schlomo

 

Das päpstliche Institut und Zentrum Notre Dame in Jerusalem  (13:30 Uhr)

Seit seiner Gründung im Jahr 1888 hat das päpstliche Institut und Zentrum Notre Dame in Jerusalem Pilgern, die das Heilige Land besuchen, Gastfreundschaft, spirituelle Begleitung und Reiseleitung gewährt. Der imposante Komplex ist ein Ort der Begegnung zwischen Ost- und Westjerusalem und liegt gegenüber dem Neuen Tor. Englisch ist die gemeinsame Sprache an diesem Platz, wo verschiedene Glaubensrichtungen und Völker kosmopolitisch miteinander verschmelzen.

Internetseite des Notre Dame Zentrums

 

Der Ölberg (15:30 Uhr)

Der östlich der Jerusalemer Altstadt gelegene Ölberg gehört zu den bekanntesten Stätten in der Umgebung von Jerusalem, die in der Heiligen Schrift Erwähnung finden. Die Aussicht vom Ölberg ist atemberaubend: die von einer Mauer eingefasste und von den Tälern Hinnom und Kidron umarmte Stadt Jerusalem, das Goldene Tor zum Berg Moriah, der Tempelberg, der Zionsberg, die Davidsstadt und weitere Sehensürdigkeiten erwecken Prophezeiungen und Psalmen zum Leben.

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Papst Franziskus wird aauf dem Ölberg die folgende Stätten besuchen:

Die Kirche Viri Galilaei

Die wenig bekannte griechisch-orthodoxe Kirche Viri Galilaei auf dem Ölberg erhielt ihren Namen von den ersten Worten, die "zwei Männer in weißen Kleidern" an die Apostel richteten, als Jesus in den Himmel auffuhr: "Ihr Männer von Galiläa [viri galilaei in lateinischer Sprache], was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren..." (Apg. 1,11).

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Die Kirche Dominus Flevit

Dominus Flevit (lat. "Der Herr weinte") ist eine schöne, wie eine Träne geformte Kapelle mit einer außergewöhnlichen Aussicht, die im Jahr 1955 auf den Fundamenten eines byzantinischen Gebäudes errichtet wurde. Die Kapelle erinnert an die bitteren Tränen, die Jesus beim Anblick der Stadt Jerusalem weinte, als er erkannte, sie werde dem Erdboden gleichgemacht werden.

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Der Garten von Gethsemane und die Kirche aller Nationen

Die Prozession am Palmsonntag, die in Bethphage ihren Ausgang  nimmt, erreicht ihren Höhepunkt im Garten von Gethsemane. Die knorrigen Olivenbäume waren vielleicht als Schösslinge Zeugen, als Jesus in der schicksalsträchtigen Nacht nach dem letzten Abendmahl mit seinen Jüngern hierher kam (Matthäus 26,36; Markus 14,32; Johannes 18,1). Heute wachsen die alten Ölbäume in sorgfältig gepflegten Blumenbeeten. Zur Zeit Jesu aber war hier ein Olivenhain, in dem es eine Olivenölpresse – auf Griechisch Gethsemane – gab.

In der eindrucksvollen Kirche aller Nationen (auch unter dem Namen Todesangstbasilika bekannt), die in den 1920er Jahren über den Fundamenten älterer Kirchen errichtet wurde, werden die Ereignisse, die sich an diesem Ort abspielten, in Mosaiken, die vom Fußboden bis zur Decke reichen, brilliant und in allen Einzelheiten geschildert: Jesus betet allein (Markus 14, 35 – 36); der Verrat des Judas an Jesus (Matthäus 26,48); dem Knecht den Hohenpriesters wird mit dem Schwert das Ohr abgehauen (Markus 14,47).

Dieser Sakralbau und die anderen Stätten auf dem Ölberg – die Paternoster Kirche (Vaterunser-Kirche), die nach dem Gebet, das Jesus seine Jünger gelehrt hat (Matthäus 6, 9-13), benannt wurde, die Himmelfahrtskapelle, der Himmelfahrtsturm und die Kirche Viri Galilaei (Apg 1,11) - erwecken mächtige Gefühle und bescheren dem Besuch einen unvergesslichen spirituellen Höhepunkt.      

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Zionsberg und Abendmahlssaal (Coenaculum) (17:20 Uhr)

Die Bedeutung des Zionsberges, der gleich im Süden an die Mauer der Jerusalemer Altstadt anschließt, beginnt mit seinem Namen: Zion ist eine der frühesten Bezeichnungen für Jerusalem in der Bibel, die erwähnt wird, als David die Stadt gewinnt (2 Samuel 5,7) und zu seiner Hauptstadt macht. Tatsächlich ist das antike Davidsgrab auf dem Zionsberg seit Jahrhunderten ein Ziel von Pilgerreisen.

In einem anderen Teil dieses alten Komplexes befindet sich das Coenaculum, wo nach christlicher Tradition das letzte Abendmahl (Matthäus 26,18 – 35) und die Pfingstereignisse (Apg 2, 1 – 4) stattgefunden haben.

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Sehen Sie auch: Programm für die Pilgerreise des Papstes in das Heilige Land