Chilenische Bergleute erleben das Heilige Land

Die chilenischen Bergleute und ihre Ehefrauen haben als Gäste des Tourismusministeriums vor kurzem eine achttägige Pilgerreise ins Heilige Land unternommen, um Danke zu sagen. Es wurde für sie zu einer spirituellen und sehr emotionalen Reise, in deren Verlauf sie mehrere christliche Heilige Stätten besuchten.

Der chilenische Bergmann Luis Urzua fasste dieses einmalige Erlebnis zusammen und verlieh dem Dank seiner 24 Kollegen und deren Ehefrauen für ihre Pilgerreise nach Israel Ausdruck: “Ich danke Ihnen aus ganzem Herzen für den warmen Empfang, und ich danke Gott dafür, dass er mich mit diesem Besuch im Heiligen Land gesegnet hat. Danke, dass Sie für uns gebetet haben. Möge Gott Sie auf ewig segnen. Schalom.”

 

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Die Bergleute und ihre Ehefrauen wurden in der Jerusalemer Altstadt von Kirchenführern empfangen und kamen mit dem Oberrabbiner der Klagemauer, Rabbi Schmuel Rabinovitch, zusammen. Er empfing die Bergleute mit einer besonderen Zeremonie auf dem Platz vor der Klagemauer und forderte sie auf, ein Zettelchen mit einem Gebet in die Spalten in der Klagemauer zu stecken.

Beim Gebet in der Grabeskirche brachen viele der Pilger in Tränen aus, als sie auf die Knie sanken, und sprachen von ihren Gefühlen und der Erleichterung, nach ihrer wundersamen Rettung im Heiligen Land beten und Danke sagen zu können.

Jose Henriquez, der als „Pastor“ der Gruppe bekannt geworden ist, sagte: „Wir sind vor Ehrfurcht ergriffen, es ist eine Ehre, hier zu sein. Und wir hoffen, dass wir die ganze Bedeutung eines jeden dieser Orte voll und ganz begreifen und diese Erfahrung zu uns nachhause mitnehmen können.“

Die nächste Station der Bergleute war das Gartengrab, wo sie an der Brot-und-Wein-Zeremonie teilnahmen. Sie besuchten außerdem die historisch und spirituell wichtigen Orte Bethlehem und den See Genezareth.

In einer sehr bewegenden Zeremonie taufte Richard Godoy seinen vier Monate alten Sohn im Wasser des Flusses Jordan. Godoy sagte: „Nun, da mein Baby im Namen Gottes im Fluss Jordan getauft wurde, bin ich zufrieden.“

Die Gruppe setzte ihre Reise zu einigen der wichtigsten Stätten des Christentums im Norden Israels fort. Unter anderem besuchten sie die Verkündigungskirche, die Marienquelle, Kapernaum und den Berg des Absturzes. Im Süden schwebten sie auf dem Wasser des Toten Meeres und besuchten die Felsenfestung Massada.

Aus dem Heiligen Land übersenden wir den Bergleuten und ihren Familien unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlstand.

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