Christlich-ökumenische Delegation aus Indien besucht Israel zur Förderung von Pilgerreisen

Das israelische  Ministerium für Tourismus lud kürzlich eine ökumenische Delegation indischer Kirchenführer ein, die Fastenzeit in Israel zu begehen. Die Delegation wurde vom Erzbischof von Bombay Oswald Kardinal Gracias geleitet. Der Zweck des Besuches war die Stärkung der guten Beziehungen zwischen den indischen Christen und dem Staat Israel und die Förderung des Tourismus zwischen den beiden Ländern.

Zum Programm der sechstägigen Pilgerreise, die am 26. Februar begann, gehörten Besuche heiliger Stätten in Jerusalem, wie der Grabeskirche, der Via Dolorosa, des Berges Zion, des Abendmahlsaales, der Dormitio-Abtei, der Westmauer und vieler, vieler mehr.

Der Kustos des Heiligen Landes, Pater Pierbattista Pizzaballa OFM, stellte eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen christlichen Gemeinden, die neben den anderen lokalen Gemeinden bestehen, zur Verfügung.  Außerdem wurde eine mögliche Zusammenarbeit der Kustodie des Heiligen Landes und des israelischen Tourismusministeriums zur Aufwertung der spirituellen Erfahrung der indischen Pilger diskutiert.

Am Ende der Pilgerreise bedankte sich die Gruppe bei der Regierung für diese einmalige spirituelle Erfahrung während der Besuche der Stätten, die für das Judentum, den Islam und das Christentum von zentraler Bedeutung sind. Sie betonten, die Reise habe ihnen die Lebendigkeit der Evangelien deutlich vor Augen geführt. Sie freuten sich darauf, nach ihrer Ankunft in der Heimat ihren Gemeinden so spirituell bewegende Pilgerreisen zu empfehlen, die dabei helfen, ihren Glauben zu erneuern und zu stärken.