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Wanderung auf dem Pfad des Evangeliums - Teil II

Das ist unser letzter Wandertag und einige der faszinierendsten Plätze und Blicke warten schon auf  uns auf dem Weg.

Der Pfad des Evangeliums lässt die Golani Kreuzung und den Kibbuz Lavi hinter sich und setzt sich über felsiges Terrain fort, das sich bald in goldene Getreidefelder verwandelt. Damit werden wir an die Geschichte von Jesus und seinen Jüngern erinnert, die am Schabbat Ähren pflückten (Markus, 2,23) – daher wird die Gegend "das Weizenfeld" genannt.

Mit jedem Schritt entlang des Weges ändert sich die Landschaft und bietet uns eine schnelle Folge von buchstäblich atemberaubenden Aussichten. Wir nähern uns dem Berg Arbel, dessen kolossale Felsen sich im Osten erheben. Die Schlucht des Arbel Flusses bahnt sich tief unten den Weg nach Norden zum See Genesareth. Auf einem fernen Hügel liegt die alte Stadt Safed (Zfat).

Die Verbindung mit den Geschichten von Jesus und seinen Jüngern beflügelt uns so sehr, dass wir an der Arbel Kreuzung den anspruchsvolleren Weg hinauf zu den Arbelfelsen einschlagen. Von dort haben wir eine imponierende Aussicht auf das gesamte Gebiet um den See Genesareth. Nachdem wir den Gipfel erreicht haben, legen wir eine Pause ein, nehmen die Aussicht in uns auf und genießen die Stille, die uns zu Gebet und Meditation einlädt.

Dann folgen wir der Straße Nr. 87 zum Berg der Seligpreisungen, dem Ort, von dem die Tradition berichtet, dass Jesus dort die Bergpredigt gehalten hat. Nachdem wir den Platz erreicht haben, erfüllt uns eine besondere Ruhe, die es uns ermöglicht, den Geist dieser großartigen Predigt auf dem Berg auf uns herabzurufen:

"Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land besitzen" (Matthäus 5, 1-5).

Tief bewegt gelangen wir an das Ende des Pfades des Evangeliums und erreichten Kapernaum (Kfar Nachum). Jesu Worte werden auf ewig auf physische Weise mit uns verbunden und tief in unseren Herzen verwurzelt sein, denn wir haben die wirklichen Plätze gesehen, wo Jesus wandelte, lehrte und lebte.

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