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Kirche St. Peter in Gallicantu

Eine der markantesten Kirchen Jerusalems erinnert an die dreimalige Verleugnung seines Herrn durch Petrus, seine sofortige Umkehr und seine Versöhnung mit Christus nach der Auferstehung.
Die Kirche St. Peter in Gallicantu befindet sich am östlichen Abhang des Berges Zion.
Auf dem Dach befindet sich ein goldener Hahn auf einem schwarzen Kreuz – eine Erinnerung an Christi Prophezeiung, dass Petrus ihn dreimal „bevor der Hahn kräht“ verleugnen würde. Galli-cantu bedeutet in lateinischer Sprache Hahnenschrei.
Die Verleugnung Christi durch Petrus wird in allen vier Evangelien geschildert (besonders prägnant in Matthäus 26:69-75). Drei der Evangelien berichten auch von seinen bitteren Tränen der Reue.
Die Schande des Petrus ereignete sich im Hof des Hohepriesters Kajaphas. Die Assumptionistengemeinde, die St. Peter in Gallicantu über den Ruinen einer byzantinischen Basilika errichtete, glaubt, dass sie an der Stelle des Hauses des Hohepriesters steht.
Unter der Kirche befindet sich ein Kerker, von dem man annimmt, dass Jesus dort die Nacht nach seiner Verhaftung verbrachte.
Die Kirche St. Peter in Gallicantu wurde auf vier verschiedenen Ebenen gebaut – Oberkirche, Mittelkirche, Wachstube und Kerker. Die Architektur und die Kunst sind eine bunte Mischung aus modernen und antiken Werken.
Im Hof ​​zeigt eine Statue die Verleugnung, einschließlich des Hahns, der Frau, die Petrus befragte und eines römischen Soldaten.
Innen, auf der rechten Seite, befinden sich zwei byzantinische Mosaiken. Während der Ausgrabung wurden sie entdeckt; vermutlich waren sie in der byzantinischen Kirche des fünften Jahrhunderts ein Teil des Bodens.
Die Decke ist besonders auffällig. Sie wird von einem großen kreuzförmigen Fenster dominiert, das in vielen Farben erstrahlt.
Drei große Mosaiken bedecken die hintere Wand und zwei Seitenwände. Richtung Eingang befindet sich ein gefesselter Jesus, der im Haus des Kajaphas befragt wird; rechts werden Jesus und die Jünger beim letzten Abendmahl gezeigt; auf der linken Seite ist Petrus im alten päpstlichen Gewand als erster Papst dargestellt.
Unten in der Mittelkirche zeigen Ikonen über den Altären die Verleugnung des Petrus, seine Reue und seine Versöhnung mit seinem Herrn am Ufer des Sees von Galiläa nach der Auferstehung.
Viele der Inschriften in der Kirche sind in französischer Sprache, da die Assumptionisten ein französischer Religionsorden sind.